Saisonstart der RSG Autoslalomgruppe trotz Corona Auflagen erfolgreich gemeistert.

Bereits am Sonntag, den 09.08.2020, starteten endlich auch die Autoslalomexperten der Burghauser Rennsportgemeinschaft  e. V. im ADAC in die sehnsüchtig erwartete Saison 2020. Ziel der fünf RSG Vollblutmotorsportler war der 45. ADAC Flugplatzslalom des AC Nittenau im ca. 180 km entfernten Bruck in der Oberpfalz. Wie heiß die Aktiven Motorsportler auf den Beginn der Saison brennen zeigte die Teilnehmerzahl, welche mit 128 Startern kaum niedriger war als zu „normalen Zeiten“. Normalerweise zieht der Slalom des AC Nittenau auf dem Flugplatz Bruck viele Zuschauer an. Aber dieses Jahr war alles anders. Der AC Nittenau war der erste Verein in Bayern, der dieses Jahr überhaupt eine Veranstaltung halten durfte. Dazu hatte das zuständige Landratsamt dem Verein aber auch einige Auflagen verhängt. Zum einen durften nur Fahrer und Begleitpersonen zum Rennen kommen, was die bitterste Einschränkung darstellte. Sind es für gewöhnlich doch die Zuschauer, welche erst die Stimmung ausmachen. Weiter mussten die Teams, welche wie die der RSG mit mehreren Fahrern pro Auto starten wollten, das Lenkrad beim Fahrerwechsel desinfizieren. Selbstverständlich mussten der Abstand von 1,5 Metern zwischen Personen gewahrt werden und innerhalb der Halle (Essensverkauf und WC) mussten Masken getragen werden. Diese Auflagen erfüllten die Teilnehmer aber diszipliniert und gerne, hängt doch der Verlauf der weiteren Saison vom Gelingen dieser Veranstaltung ab. Gewertet wurde je nach Fahrzeuggruppe und innerhalb dieser auch nach der Größe des Hubraums. In der Klasse G treten Autos mit normaler Straßenzulassung an, bei Klasse F dürfen geringfügige Änderungen, die noch zulässig auf der Straße sind, vorgenommen werden.

Jetzt aber zu den Ergebnissen der Starter aus Burghausen:

Christian Rogger, vom Team Böcklbauer/Rogger, beschrieb es nach dem Rennen so. Bei gut 30 Grad und einer unendlich scheinenden „Winterpause“ waren wohl die Fahrer noch die Schwachstelle, welche das Potential des Autos noch nicht ganz ausschöpfen konnten. So belegten sie mit ihrem VW Polo in der Gruppe F8 die Plätze 7 für Christian Rogger und 8 für Peter Böcklbauer von 24 Startern in der Gruppe. Ralf Pollich, Kopf von Viechdoktor Racing, fasste das Ergebnis der Hitzeschlacht in der Oberpfalz kurz so zusammen: Die Dame im Team, Beatrix Pollich, wurde im Teameigenen BMW 323i von Lauf zu Lauf jeweils 3 Sekunden schneller und belegte somit Platz 11 in der Klasse F 11 und einen respektablen 4. Platz in der Damenwertung. Ralf Pollich war mit seinem Auftaktergebnis der Saison auch rundum zufrieden, was man ihm auch ansah. Er belegte in der Klasse F11 Platz 4. was in der Gesamtwertung Platz15. von 123 gewerteten Startern ergab. Das liest sich für die ersten Rennkilometer im Slalomauto schon sehr gut, kommentierte er sein Abschneiden. Dennoch hatte er gegenüber dem Junior im Team, Andè Pollich, das Nachsehen. Andè holte trotz Schaltproblemen nach der Kehre mit Platz 3 den ersten Pokal der Saison an die Salzach und kämpfte sich somit schon im ersten Rennen aufs Treppchen. In der Gesamtwertung war er am Ende auf Platz 8 von den bereits erwähnten 123 Startern zu finden.

 

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