RSGler wollen „Schrauber-Wissen“ erhalten

Burghauser Rennsportgemeinschaft gründet Sparte für Young- und Oldtimer

Eigentlich gibt es sie ja bereits seit rund einem Jahr, doch aus dem Plan, die neue Sparte Young- und Oldtimer der Burghauser Rennsportgemeinschaft (RSG) auch öffentlich vorzustellen, ist Corona Bedingt bis heute nichts geworden. So gehen es die Motorsportfans jetzt eben auf andere Art und Weise an. Geplant war eine feierliche Einführung der Gruppe im Rahmen der jährlich stattfindenden RSG-Grillfeier. Die Pandemie schob dem einen Riegel vor – der hierfür reservierte Grillplatz der Stadt blieb übers ganze Jahr hinweg für Besucher gesperrt. Zudem waren auch Treffen anderer Art untersagt.

„Seit nunmehr einem Jahr zwingt die vorherrschende und alles bestimmende Pandemie fast alle Vereine und somit auch uns motorsport- und technikbegeisterte Vereinsmitglieder in die Zwangspause“, bilanziert Vorsitzender Franz Kaiser. „Bis auf ein paar Veranstaltungen im Sommer 2020 war nichts mehr möglich.“ Kaiser sieht den zumindest auf absehbare Zeit nicht enden wollenden Trend mit Sorge, möchte aber den Kopf nicht in den Sand stecken. „Frei nach ‚Monaco Franze: A bisserl was geht immer“, wie er sagt.

Dass die Rennsportgruppe mit ihrer Young-Oldtimer-Gruppe im Trend liegt, davon ist der Vorstand überzeugt – gerade mit Blick auf die aktuelle Anzeiger-Serie, in der sich passionierte Schrauber und Oldtimersammler aus der Region vorstellen. Oft seien es Privatpersonen mit unschätzbarem Fachwissen, denen die Technik aus vergangenen Jahren so am Herzen liegt, dass sie diese am Leben erhalten und der nächsten Generation weitergeben möchten, weiß Kaiser. Und genau das sei auch das Ziel, das die RSG Burghausen mit der Gründung der neuen Sparte verfolge. Oldtimertreffen auf der freien Wiese mit Teilemarkt und vielem mehr gebe es – zumindest abseits der Pandemie – schließlich zur Genüge. Das sei es dann auch nicht, was die RSG anstrebe, sagt der Vorsitzende. Vielmehr gehe es den Verantwortlichen des Burghauser ADAC-Ortsclubs um den Erhalt von Fachwissen, um Erfahrungsaustausch und gegenseitige Hilfe − kurzum um die im Clubnamen bereits enthaltene Gemeinschaft. Dazu kämen gesellige Clubabende, „in denen aktive sowie passive Motorsportler, Freunde von Young- und Oldtimern oder einfach nur motorsportbegeisterte Frauen und Männer am Tisch sitzen, um mit gleichgesinnten Vereinsmitgliedern ein paar schöne Stunden zu verbringen“, fasst es Franz Kaiser zusammen. Freilich seien gemeinsame Ausfahrten und dergleichen in Zukunft nicht ausgeschlossen – dazu müssten sich aber erst die Rahmenbedingungen wieder ergeben.

Sowohl in der neuen Sparte als auch bei der Rennsportgemeinschaft selbst sind Neumitglieder jederzeit willkommen. Weitere Informationen zum Verein und den Aktivitäten rund um den Motorsport gibt es unter www.rsg-burghausen.de.

red (Quelle: Burghauser Anzeiger)