Stefan und Maximilian Ertl siegen im Porsche

Wenn der Vater mit den Söhnen Gas gibt, dann hat man im Hause Ertl oft Grund zum Feiern. So war es auch beim Porsche Sports Cup in Oschersleben, wo Stefan, Maximilian und Lukas Ertl von der RSG Burghausen einmal mehr gute Ergebnisse einfuhren.

Auf der 3,696km langen Rennstrecke mit 14 Kurven in Sachsen-Anhalt behielt Stefan Ertl mit seinem Sohn Maximilian einen kühlen Kopf und bretterte mit dem Porsche 911 GT3 Cup in einem turbulenten Lauf über 100 Minuten zum Gesamtsieg. „Die erste Rennhälfte war wirklich anstrengend, deshalb war es für uns wichtig, zunächst eine konstante Leistung abzuliefern. Etwas Glück und ein gut geplanter Boxenstopp halfen uns, die Führung zu übernehmen“, resümierte der 24 Jahre alte Maximilian Ertl, der die erste Hälfte der Rundenjagd am Steuer saß.

Dann übernahm sein Vater und freute sich über einen fehlerfreien Endurance-Lauf. „Ich brauche immer ein wenig, um in Fahrt zu kommen, doch zum Ende hin lief es sehr gut, es war richtig toll“, so der 53-Jährige. Mit dem Triumph übernahm das Burghauser Familien-Team Ertl/Ertl hauchdünn die Führung in der Gesamtwertung der Porsche Endurance Challenge.

Nicht ganz so gut lief es für Lukas Ertl, den Zwillingsbruder von Maximilian. Er geht ebenfalls im Team Car Tec Motorsport by Nigrin an den Start und hat sich in dieser Saison auf die Porsche Sprint Challenge spezialisiert. Das erste Rennen verlief für den Burghauser mit Platz 2 in seiner Klasse und dem 4. Rang in der Gesamtwertung noch recht gut. Im zweiten Durchgang am folgenden Tag wurde er jedoch bereits beim Start in ein Gerangel verwickelt, was ihm massiv Plätze kostete. Glück hatte Lukas Ertl, dass sein Wagen dabei nicht zu stark beschädigt wurde. So konnte er den Lauf zu Ende bringen und kam als Elfter ins Ziel.

Am 4./5. September geht es in der weltweit größten Porsche-Serie auf dem Lausitzring weiter. Auf der jüngsten und modernsten Rennstrecke Deutschlands werden neben den gewohnten Rennläufen auch noch zwei Nachtrennen ausgetragen.

red. (Quelle: Heimatsport pnp)