Zum ersten Mal fand in der 30-jährigen Geschichte des Porsche Markenpokals ein Rennen auf dem Sachsenring statt. Doch die Bedingungen auf der Traditionsstrecke in Hohenstein-Ernstthal waren alles andere als einfach.

Lukas Ertl hatte für das Wochenende auf dem Sachsenring einen besonderen Sponsoren auf seinem Porsche: Seine Heimatstadt Burghausen ist nämlich Partnerstadt von Hohenstein-Ernstthal, deshalb zierte ein Logo von Burghausen seine Fronthaube.

Beim freien Training am Freitag, den 27.09.2019 konnte Lukas Ertl trotz großer Regenmassen auf den 14 Platz vor fahren und war hierbei sogar ca. 2 sec. schneller als sein Teamkollege. „Zu Beginn hat mir das Aquaplaning etwas zu schaffen gemacht, das war eine große Herausforderung, mit der ich aber recht gut zurechtkam“ betonte Ertl.

Im Qualifying am Samstagmorgen war die Strecke dann größtenteils wieder trocken. Allerdings sorgte eine Unterbrechung durch die rote Flagge kurz vor Schluss dafür, dass sich beide Fahrer von QA Systems by Kurt Ecke Motorsport nicht mehr entscheidend verbessern konnten. Durch diesen Zwischenfall wurde leider die Vorletzte Runde als Startkriterium zum ersten Rennen gewertet, was für Lukas Ertl Startplatzlatz 20 und nicht wie erhofft 14 bedeutete. Doch der Nachwuchsfahrer erwischte einen super Start und konnte direkt nach vorne fahren. Auch während des Rennens setzte Ertl zu vielen Überholmanövern an, sodass er mit Rang 14 erneut in die Punkte fuhr.

Im zweiten Rennen lief es für den Nachwuchsfahrer aber nicht ganz optimal, Bereits beim Start wurde er von der Ideallinie gedrängt, wobei er einige Plätze verlor. Dennoch konnte Ertl das Tempo der anderen Fahrer mitgehen. „Mit ein bisschen mehr Glück wären sogar Punkte möglich gewesen, aber so sprang am Ende nur Platz 20 heraus“, fasste Ertl das letzte Saisonrennen kurz zusammen.

Insgesamt zog Ertl ein gemischtes Fazit von seinem zweiten Jahr im Porsche Carrera Cup Deutschland: „Zum Anfang der Saison hatte ich mit einigen Problemen zu kämpfen. Doch die letzten beiden Wochenenden waren für mich sehr positiv und haben mir gezeigt, dass ich im Mittelfeld gut unterwegs bin. Das Ziel für nächstes Jahr wären dann die Top ten.

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