Der ADAC-Ortsclub RSG Burghausen blickt auf eine bewegte Saison 2020 zurück

Seit der letzten JHV hat sich vieles verändert, mit diesen Worten eröffnete RSG Vorstand Franz Kaiser die eigentlich für März 2021 angesetzte Jahreshauptversammlung. Nachdenklich blickte Kaiser in seinem Bericht als Vorstand zurück. Alle Vereine, nicht nur die RSG, leiden noch heute unter den fehlenden Aktivitäten. Vieles wie die traditionelle RSG Jahresabschlussfeier mit Clubmeisterschaft 2020 sowie zahlreiche weitere gesellschaftliche Treffen wie die monatlichen Clubabende und das Sommerfest waren von den Absagen und den Kontaktbeschränkungen betroffen. Umso mehr freute es den Vorstand, dass der ADAC Ortsclub als Team zusammengehalten hat und sich die Mitgliederzahl trotz dieser schwieriger Rahmenbedingungen zum Vorjahr nicht gravierend geändert hat.

Ein weiterer Grund zur Freude war für den obersten RSG’ler, dass man glücklicherweise für Veranstaltungen wieder auf gewohnte Räumlichkeiten zurückgreifen kann. Gerade unsere Wirte wurden die letzten Monate arg gebeutelt. Als Beispiel nannte er die Wirtsleute Jaqueline und Bernhard Eichinger in derer Sportgaststätte in Mehring die JHV stattfand. Ihnen fehlten die Vereine und Feste, für die sie Ihre Gaststätte betreiben. Wir Vereine treffen uns, wenn wir Lust dazu haben, in unserer Freizeit. Die Wirte aber machen das aus Wirtschaftlichen Gründen, die müssen Geld verdienen und Pacht bezahlen.

Viele Jahre waren es diese gut gehende Firmen, welche unsere RSG finanziell unterstützt haben fuhr Kaiser in seinem Bericht fort. Ab 2020 war das mit einem Schlag vorbei, die Firmen hatten mit Schließungen, fehlenden Einnahmen ja mit Überlebensängste zu kämpfen. Hier war jetzt die Zeit für die RSG gekommen etwas zurück zu geben. Fair Play ist nicht nur im Motorsport die Devise der RSG! So wurden anstelle der sonst üblichen Pokale bei der Clubmeisterschaft, welche leider abgesagt bzw. auf heute verschoben werden musste, Gutscheine an die Motorsportler per Post verschickt.

Oder als eine weitere Unterstützung gemeinsam mit der Werbeagentur PUR und dem Mezzo‘s Burghausen ein Burger mit dem passenden Namen „Burghauser Rennsemmel“ kreiert, der auch „rasend“ Absatz fand. War es für die Werbeagentur und die RSG eine gute Gelegenheit auf sich aufmerksam zu machen, spülte es zudem etwas Geld in die Kasse unserer Vereins-Stammwirtschaft  Mezzo’s.

Öffentlichkeitsarbeit war bis Juni ohnehin die einzige Möglichkeit zu zeigen dass es die RSG noch gibt, stellte der Vorstand fest. Home Office und virtuelle Meetings war in aller Munde, aber wie bringt man diese Begriffe mit wirklichem – echten Motorsport in Einklang war hier eine Überlegung. Internett und Facebook wird von der RSG bereits seit langem intensiv bedient, nur auf Instagram war der Burghauser ADAC Ortsclub noch nicht vertreten.

Das änderte sich im Mai 2021. Einfach nur einen Account zu schalten war aber Kaiser nicht genug – Wenn dann brauchen wir Reichweite war seine Überzeugung. Eine virtuelle Autoschau, als Ersatz zur eigentlichen Autoschau im Rahmen der Mai Wies’n wurde gestartet und ein großer Erfolg. Bevor es aber um die Erfolge im echten Motorsport und den Ehrungen der Clubmeister und Langjährige Mitgliedschaften ging übergab Kaiser das Wort an Kassiererin Sonja Stoiber, die über die Finanzen eine umfassenden und lückenlosen Bericht abgab, welcher von den Kassenprüfern, Roland Kretschmer und Thomas Winklharrer, abgesegnet wurde. Somit konnte Kassiererin von den anwesenden Mitgliedern der RSG einstimmig Entlastet werden. Ebenso einstimmig verlief die darauf folgende Entlastung der Vorstandschaft.

 

Der zweite Teil der JHV galt nun den bereits seit Jahresende 2020 ausstehenden Ehrungen. Kaiser durfte hierbei gleich zwei anwesende RSG’ler für ihre langjährige Treue zum ADAC mit einer Urkunde und einer ADAC Anstecknadel Ehren. Frau Sonja Stoiber erhielt diese Auszeichnung für 25 Jahre Mitglied im ADAC, Herr Roland Kretschmer sogar für 40 Jahre Mitglied im ADAC.

Kaiser Gratulierte und betonte bei der Übergabe noch, dass beide in ihren Funktionen für die RSG eine wichtige Stütze und für den Verein unverzichtbar sind.

Weiter ging es mit den Ehrungen der Clubmeister in den Sparten Kartsport und Automobil –Motorsport. Wie bereits anfangs erwähnt war es Motorsportlich ein weitaus erfolgreicheres Jahr als im gesellschaftlichen Sinne.

Insgesamt gingen im Kartsport in der Saison 2020 sechs Fahrer ins Rennen.

Platz eins und somit Clubmeister Kart 2020 belegte Henri Lorenz, gefolgt von Sebastian Kaiser auf latz zwei und Ralf Brandl auf Platz drei.

Im Automobilsektor zählte das Fahrerfeld der RSG in der Saison 2020 acht Starter.

Hier sicherte sich Maximilian Ertl Platz eins in der Clubmeisterschaft, gefolgt von Bruder Lukas Ertl auf Platz zwei und Vater Stefan Ertl auf Platz drei.

Vorstand Franz Kaiser gratulierte den erfolgreichen Motorsportlern zu Ihren Erfolgen und wünschte allen noch ein paar gesellige Stunden im Sportheim Mehring, eine erfolgreiche, vor allem unfallfreie und gesunde Saison 2021.