Hochspannung auf allen Plätzen
Waren schon die Rennen auf dem Hockenheimring spannend, toppten die beiden Durchgänge in Assen eigentlich noch einmal alles in Sachen Dramatik und Spannung.

Was sich schon im Qualifying andeutete, bewahrheitete sich in den Rennen. Mit zwei Siegen im Gepäck trat Georg Vetter die Heimreise an. Leicht machten es ihm seine Kontrahenten in beiden Rennen nicht. Beim Start zum ersten Rennen auf noch leicht feuchter Piste überrumpelte der von Platz drei kommende Maximilian Ertl (997 GT3 Cup) die erste Startreihe. An der Spitze setzten sich Ertl und Vetter schnell vom restlichen Feld ab. Vor alle auf den Geraden war der bärenstarke GT2 immer wieder neben dem Cup Auto von Ertl. Doch der Youngster machte sich mächtig breit. Schließlich spielte der spätere Gesamtsieger in der vierten Runde jedoch seine Turbo-Power aus und ging vorbei. Erst einmal in Führung baute Vetter diese schnell aus. Als Ertl in der zwölften Runde wegen eines Plattfußes an die Box musste, konnte sich der Schwarzwälder endgültig zurücklehnen. „Beim Start war ich auf der trockenen Spur und ich dachte da wird keiner im Feuchten an mir vorbei gehen. Maximilian hat es gemacht. Er ist ein super Fahrer. Für mich war es sogar gut, dass ich hinter ihm war. Mit dem Auto war ich noch nie hier. Er hat mir quasi die Linie gezeigt. Im Geschlängel kam ich aber an ihm vorbei. Er konnte der Power des Fahrzeuges auf die Distanz nicht standhalten“, zollte der Sieger für seinen Kontrahenten Respekt. Durch den Stopp fiel Ertl bis auf Rang 16 zurück.

„Der Start war super. Ich habe wieder einige Runden geführt und konnte mich etwas absetzen. Nach der Hälfte des Rennens war ich noch auf Platz zwei. Den hätte ich wahrscheinlich auch ins Ziel gebracht. Dann musste ich leider mit einem Reifenschaden hinten an die Box. Das war es dann. Es wäre cool gewesen mit diesem Ergebnis ins Ziel zu kommen“, so Ertl.

Durch den unfreiwilligen Boxenstopp von Maximilian Ertl im ersten Rennen erbte Jürgen Lauscher als Gesamtvierter den Sieg in der Klasse 7. Lauscher konnte sowohl Kurt Ecke als auch den Drittplatzierten Thomas Prager auf Distanz halten. Im zweiten Rennen belegte Prager diesmal hinter Ertl und Ecke erneut den dritten Rang.

Der gesamten Bericht und vieles mehr ist auf   http://www.porsche-club-deutschland.de/PcLife/20-3/200828-PCHC-Assen-RSG-Racing-Days/index.htm  zu finden.

Weiter geht es für die Piloten der PCHC in rund einem Monat. Dann steht vom 25.-26. September der vierte Saisonlauf auf dem Sachsenring an.

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