Lukas Ertl mit nur zwei Rennen im Porsche Carrera Cup in der Fahrerwertung auf Platz 16

Der Motorsportler der RSG Burghausen e.V. im ADAC stieg erst im zweiten Rennen der Serie ins geschehe ein und kann sich trotz Trainingsrückstand dennoch gut behaupten.

Der Burghauser Motorsportler startete mit einem Rennwochenende Rückstand, als Gastfahrer für nur ein Rennwochenende im Team T3-HRT-Motorsport, am Sachsenring in die Saison 2020. Dort stellte der Vollblutmotorsportler sein können gleich eindrucksstark unter Beweis und sammelte mit den Plätzen 10 im Rennen eins und 9 im Rennen zwei wertvolle Punkte für die Gesamt-Fahrerwertung. Das Renne drei endete durch einen unverschuldeten Dreher, wie bereits berichtet, im Kiesbett.

Erfreulicherweise konnte Ertl für das darauffolgende dritte Rennen (Lauf 7 – 9) im Porsche Carrera Cup, am 4,3 km langen Red Bull Ring, erneut einen Platz am Steuer eines 485 Porsche GT3 Cup ergattern. Arbeitgeber war bei dieser Veranstaltung nicht wie im Rennen 2, das Team T3-HRT-Motorsport, sondern das Team Overdrive-Racing by Huber, aus dem für den Burghauser nahegelegenen Neuburg am Inn. Begonnen hat das Rennwochenende bereits am Donnerstag 15.10., mit drei Testsessions, wobei man sich als Fahrer sowie auch als Team mit den niedrigen Temperaturen und der dadurch entstehenden Temperaturproblematik für die Reifen vertraut machen konnte. Zwei Trainings-Sessions im trockenen verliefen für Ertl bereits mit guten Platzierungen, das Highlight war für den Burghauser Rennfahrer jedoch die letzte Session im Regen.

Ertl fasste das so zusammen: „Den 485-PS starken Porsche ohne ABS und Traktionskontrolle unter strömenden Regen zu bändigen ist einfach eine Herausforderung. Eine Herausforderung die jedoch extrem viel Spaß macht, Spaß der mir mit Platz 3 in der Regen-Session die bisher beste Platzierung meiner Carrera Cup Karriere bescherte. Leider nur ein Trainingsergebnis aber dennoch ein deutliches Ausrufezeichen, was möglich ist“.

Das Zeittraining am Samstagvormittag gestaltete sich dann für die Fahrer alles andere als einfach. Am Morgen regnete es noch sehr stark. Da jedoch vor dem Carrera-Cup die Teilnehmer der GT Masters ihr Zeittraining austrugen und diese Fahrzeuge durch ihre Aerodynamik förmlich das Wasser aus dem Asphalt zogen, bildete sich eine trockene Ideallinie auf der Strecke, der Rest der Strecke war aber nach wie vor sehr nass und gefährlich. Also galt es sich auf dieser trockenen Linie eine gute Ausgangsposition für die Rennen zu sicher, was Ertl dann auch gut geglückt ist. Mit Startplatz 7 von 19 Startern waren Lukas Ertl sowie sein neues Team sehr zufrieden. Eine hervorragende Ausgangsposition für das erste Rennen welches auch ohne jegliche Zwischenfälle verlief. Ertl konnte die gesamte Pace gut mit den anderen Fahrern mitgehen und Platz 7 sicher ins Ziel bringen.

Das Rennen 2 verlief anfangs nicht so Erfolgversprechend.

Der hoch motivierte Burghauser bekam aufgrund wiederholtem überfahren der Streckenbegrenzung und einer Überschreitung des Track Limits eine Strafe aufgebrummt, welche ihn auf Startplatz 15 zurückwarf. Aufgrund der niedrigen Temperaturen und der immer noch nassen Strecke erschien es aussichtslos, von Platz 15 aus eine Platzierung in den Top10 zu erreichen. Doch auch im Motorsport sollte man den Tag nicht vor dem Abend preisen. Aufgrund einer Rangelei im Mittelfeld konnte der Burghauser an neun Konkurrenten vorbeiziehen, was Platz sechs und die bisher beste Platzierung in einem Rennen für Ertl bedeutete. Diese Platzierung konnte auch bis ins Ziel verteidigt und gehalten werden.

Hochmotiviert von den Ergebnissen aus Rennen eins und zwei ging es dann in das letzte Rennen des Wochenendes am Sonntagnachmittag, doch so gut es bisher für Ertl lief, so schnell war es leider, wie auch am Sachsenring, schon wieder einmal im dritten Rennen vorbei. In Kurve vier hat ein zwei Wagen hinter Ertl liegender Mitstreiter den Bremspunkt verpasst und dabei den direkt hinter dem Burghauser fahrenden Porsche in dessen Heck gerammt, dabei wurde die Radaufhängung an der rechten Hinterachse so stark beschädigt dass Ertl keine Chance mehr hatte das Rennen zu beenden.

Porsche 911 GT3 Cup, Lukas Ertl (D),
Porsche Carrera Cup Deutschland, Red Bull Ring 2020

 

 

 

Lukas Ertl ist zurück im Porsche Carrera Cup

Einziger Auftritt 2020 im Carrera Cup für den Motorsportler der RSG war in Burghausens Partnerstadt Hohenstein- Ernstthal.

Corona bedingt war der Start des Burghauser Motorsportlers, Lukas Ertl, im Porsche Carrera Cup 2020 lange Zeit ungewiss. Startete Ertl die vergangenen zwei Jahre noch im von Anfang der Serie an im eigenen Fahrzeug, so war ihm der Verlauf der Saison 2020 zu unsicher. Daher entschied man sich im Team Ertl für das Jahr 2020 zu einer „Corona-Pause“.

Ganz ohne Rennatmosphäre kommt so ein leidenschaftlicher Motorsportler wie Lukas Ertl aber dennoch nicht durch die Saison. Noch dazu, wenn sich der Rennkalender Rennen für Rennen dann unerwarteter Weise doch mit Terminen füllt überlegt man schon ob es ein Fehler war.

Am Wochenende vom 02. – 04.10.2020 gab es für Ertl dann kein halten mehr. Im Terminkalender stand das Rennen am Sachsenring, in burghausens Partnerstadt Hohenstein- Ernsttahl, und die Möglichkeit unter besten Witterungsbedingungen gleich drei Wertungsläufe, als Gaststarter bei T3-HRT-Motorsport, doch noch im Porsche Carrera Cup anzutreten. Aus bereits genannten Gründen ergab sich für Lukas Ertl dieses Jahr auch nicht die Möglichkeit Erfahrungen zu sammeln. Ganz im Gegensatz zu den restlichen 15 Piloten auf der Piste, weshalb in den Trainings erstmal der Fokus darauf lag, wieder den Rhythmus und ein Gefühl für das Auto zu finden. Mit zunehmender Fahrzeit sammelte der Burghauser mehr und mehr Vertrauen in das Fahrzeug. Das 35- minütige Zeittraining verlief dann auch sehr vielversprechend, wobei Ertl lange Zeit auf Platz fünf lag und sich letztendlich als Siebter für das erste Rennen qualifizierte.

Hoch motiviert vom guten Ergebnis im Zeittraining startete  Ertl ins erste 30- minuten Rennen. Der Start verlief für den Burghauser noch sehr gut, doch bereits vor der ersten Kurve bremste den Burghauser ein technisches Problem am Getriebe aus. Der Gangwechsel vom zweiten in den dritten Gang blockierte und somit musste Ertl bereits hier fünf hinter ihm liegende Konkurrenten passieren lassen. Dennoch schaffte es der ehrgeizige Rennfahrer, nach etlichen Zweikämpfen das Rennen als Zehnter zufriedenstellend zu beenden. Im zweiten Rennen, welches von intensiven Zweikämpfen geprägt war setzte sich Ertl wieder oftmals durch und verbesserte somit sein Ergebnis im Vergleich zum ersten Rennen um zwei Platzierungen und wurde schließlich auf Platz 8. abgewunken.

Das dritte Rennen beendete bereits in der Ersten Runde die übermütige Gangart einiger Konkurrenten. Bereits kurz nach dem Start zog Ertl an einem vor ihm fahrenden Fahrzeug in Kurve zwei vorbei, in der darauffolgenden Rechtskurve war dieser mit seiner Front plötzlich wieder auf Höhe des rechten Hinterrads und fuhr dem Burghauser direkt in den Wagen, wodurch sich dieser drehte und sich im Kiesbett wieder fand. Das vielversprechende Rennen drei war somit leider schon nach wenigen Sekunden vorüber.

Ertl kommentierte das Wochenende wie folgt:

Ein wirklich ärgerliches Ende eines ziemlich guten Rennwochenendes für mich, wenn man bedenkt, dass die Konkurrenz seit Monaten im Auto sitzt bin ich mit der Performance im Qualifying und den Ergebnissen aus Rennen 1 und 2 mehr als zufrieden“.

Zum Ausscheiden im Rennen 3 meinte Ertl sportlich Fair:

So ist das eben im Porsche Carrera Cup, es wird hart gefightet und manchmal ist man der Leidtragende“.

 

Gute Ergebnisse trotz schwieriger Bedingungen für Stefan und Maximilian Ertl beim vorletzten Rennen der PCHC auf dem Sachsenring.

Es war die Stunde der Sachsenring-Experten. Dauerregen sorgte für eine klatschnasse Strecke. Kaum Sicht und beschlagene Scheiben verlangte den Piloten der Porsche Club Historic Challenge (PCHC) am Wochenende 26.09./27.09 einiges ab. Bereits auf den ersten Metern gelang es aber dem jungen Burghauser Motorsportler Maximilian Ertl, im 997 GT3, sich den beiden führenden Heiko Neumann und den Sachsenring Geschäftsführer Ruben Zeltner an die Fersen heften. Mut, der Ertl letztendlich einen Podiumsplatz bescherte.

Zeltner war stellenweise ganz dicht an Neumann dran, vorbei kam er jedoch nicht. Nur 0,383 Sekunden trennten die beiden beim Fallen des schwarz-weiß karierten Tuchs. „Das erste Rennen war für mich der blanke Horror, da ich überhaupt keine Sicht mehr hatte. Die Scheibe war komplett angelaufen. Ich habe nichts mehr gesehen. Gott sei Dank kenne ich mich am Sachsenring bestens aus, so dass ich mich bei meinem Blindflug einigermaßen orientieren konnte. Sonst hätte ich viel schneller fahren können“, gab der Zweitplatzierte zu Protokoll, der damit auch die Klasse 7 für sich entschied. Gesamtdritter wurde der Burghauser Maximilian Ertl, der bis kurz vor Schluss am Führungsduo dran blieb. Dann verlor Ertl in der Regenschlacht kurz den Kontakt zur Spitze und  musste sogar noch achtgeben, dass er vom Verfolger nicht noch vom Podiumsplatz verdrängt wird.

Auch Stefan Ertl war in seiner Klasse erfolgreich unterwegs und sorgte i für ein Familienpodium, als er auf Gesamtrang sechs sowie Platz drei in der Klasse ins Ziel kam. Mit nicht ganz zwei Sekunden Abstand hielt er seinen Verfolger Thomas Reichel souverän in Schach. „Beim zweiten Rennen war es schade, dass gleich am Anfang zwei Mitkonkurrenten durch einen Crash ausfielen. Während der darauffolgenden „Code 60 Phase“, hatte zunächst Jack Crow vor Jürgen Lauscher (997 GT3 Cup) das Rennen angeführt. Da Lauscher jedoch eine 30-Sekunden Strafe aufgebrummt bekam, rutschte Kurt Ecke noch auf die dritte Position nach vorne, hinter ihm der Burghauser  Stefan Ertl auf Platz 4.

Nach diesem verregneten und turbulenten Rennwochenende bleiben den Teilnehmern nicht mehr ganz drei Wochen, ehe das Finale auf dem Nürburgring ansteht. Dort werden die endgültigen Entscheidungen im Titelrennen fallen.

 

(Der Code 60 wird in Kombination mit gelben Flaggen sowie einer lila Flagge aktiv. Die gelben Flaggen zeigen eine Gefahrensituation auf der Strecke an, die lila Flagge ist direkt das Signal für Code 60. Wird Code 60 angezeigt, bedeutet das für die Fahrer, dass sie ihre aktuelle Geschwindigkeit auf 60 km/h drosseln müssen. Wer den Code 60 verletzt, wird üblicherweise mit einer Zeitstrafe belegt.)

 

Den Ausführlichen Rennbericht findet man auf:  https://www.motorsport-xl.de/news/2020/PCHC/Schwierige-Bedingungen-beim-PCHC-Auftritt-auf-dem-Sachsenring-40040.html

Onboard beim Regenrennen auf dem Sachsenring mit Maximilian Ertl

Zwei Neueinsteiger im Team RSG- Autoslalom

Zwei Neueinsteiger im Team RSG- Autoslalom

Stefan Harböck und Dennis Herrmann sind die neuen Gesichter der RSG

Nachdem am Samstag mit dem Rallye-Clio von Viechdokta Racing im Rallyesport eine neue Epoche der Vereinsgeschichte gestartet wurde waren es am Sonntag 20.09.2020 zwei junge Motorsportler der RSG, welche ins Renngeschehen eingestiegen sind und zukünftig die ohnehin starke Truppe der Rennsportgemeinschaft Burghausen e. V. im ADAC in der Sparte Autoslalom unterstützen möchten. Stefan Harböck (32) und Dennis Herrmann (28) haben es sich zum Ziel gesetzt, mit ihrem BMW 323 ti Compact im Autoslalomcircus kräftig mitzumischen. Ihr erster Auftritt war am vergangenen Wochenende beim Autoslalom des MC Labertal / MSF Freising. Wenn auch die Performance des BMW, was Reifen und Fahrwerk betrifft, noch eher auf den Straßenverkehr zugeschnitten war, gelang den Slalom- Einsteigern bereits beim dritten Turn dieser Veranstaltung  fehlerfrei durch den Parcours zu kommen ohne die Fahrzeit zu verlängern. Großes Verbesserungspotential sahen die beiden bei den Wenden am Parcoursende. Sieht der Richtungswechsel bei optimal abgestimmten Fahrzeugen wie ein Kinderspiel aus, verlangte es den Newcomern einiges an Nerven und Schweiß ab. Stefan hat es so zusammengefasst: „ War eine interessant und Lehrreich Veranstaltung, wir haben viele Kontakte geknüpft und Tips bekommen. Reifen und Fahrwerkstechnisch waren wir so ziemlich das schlimmste auf dem Platz. Wir haben es um die Pylonen dennoch richtig krachen lassen, was sicher schön anzusehen war – aber wenig gebracht hat. Zuhause wurde dann der Tag analysiert und überlegt wo man mit der Optimierung beginnt“.

Umso mehr freute es die beiden, dass sie aufgrund geringer Teilnehmerzahl in der Gruppe G2 (Serienfahrzeuge mit einem Leistungsgewicht von 9-10 kg/KW) dennoch zwei Pokale mit an die Salzach bringen durften. Stefan belegte Platz 2 und Dennis Platz 3.

 

Erster Auftritt von Ralf Pollich im neuen Rallye-Clio beim 1. Rallyesprint Laichinger Alb

Erster Auftritt von Ralf Pollich im neuen Rallye-Clio beim 1. Rallyesprint Laichinger Alb

Erstmals mit an Bord die erst 17 Jährige Beifahrerein Jasmin Rötzer

Bereits im Frühjahr war die Aufregung groß, Ralf Pollich kündigte an, mit seinem Renault Clio ins Rallyegeschehen einzugreifen. Der PS schwächere aber bereits bewährte blaue Rallye- Corsa bleibt der RSG dennoch erhalten und wurde in der Winterpause für Schotterpisten und Kiesgrubenrallyes optimiert. Somit wird es zukünftig wieder mehr vom Rallyesport der RSG Burghausen e.V. im ADAC zu Berichten geben.

Am Samstag, 19.09.2020 war es dann endlich so weit. Erstmals durfte  der neu aufgebaute Clio Rennatmosphäre atmen und gemeinsam mit Fahrer Ralf Pollich und der erst 17 Jährigen Beifahrerin Jasmin Rötzer  das Startband beim  1. Rallyesprint Laichinger Alb passieren. Beide waren sich einig, die Faszination und die Euphorie war sowas von spürbar, auch wenn die Platzierung und die Zeiten noch nicht der Rede wert waren. Aber von 1. zu 2. Lauf waren 11 Sekunden Unterschied. Also es geht in die absolut richtige Richtung und der Clio wird noch sehr viele Rennkilometer mit einem großen Lächeln des Fahrerteams fahren dürfen.

Beifahrerin Jasmin Rötzer ist in der ADAC  Motorsportscene keine unbekannte. Mit 8 Jahren, 2011, begann ihre Karriere im Kartslalom für ihren Heimatverein MSC Emmersdorf, wo sie bis heute eine Vielzahl von guten Platzierungen und Pokale einfuhr. Da war es nur eine Frage der Zeit, dass Jasmin aus dem Kart in den Automobilsport wechselt. Ralf Pollich jedenfalls ist  bereits jetzt voller Lob für das Junge Talent.

RSG‘ler bestätigen bei der diesjährigen JHV ihre Vorstandschaft für weitere zwei Jahre.

RSG‘ler bestätigen bei der diesjährigen JHV ihre Vorstandschaft für weitere zwei Jahre.

Young – Oldtimer Sparte löst einst sehr erfolgreiche, aufgegebene Jugendkart Slalom Sparte ab.

Aufgrund der Corona – Kontaktbeschränkungen musste die diesjährige Jahreshauptversammlung der Burghauser Rennsportgemeinschaft e.V. im ADAC zunächst verschoben werden. Das Thema Corona ließ sich beim Eigentlichen Rückblick auf das Jahr 2019 auch nicht ganz vermeiden, welcher von Vorstand Franz Kaiser vorgetragen wurde. Kaiser blickte auf ein ereignisreiches Jahr 2019 zurück, welches bereits im Januar mit einer Grundsatzentscheidung in Sachen Kartjugend begann. War die Jugendkartgruppe Jahrelang das Zugpferd der RSG, zeichnete sich hier bereits gegen Ende der Saison 2018 ein stetiger Abwärtstrend ab, der dem Vorstand lange Zeit Sorgenfalten ins Gesicht zeichnete. In einer außertourlichen Vorstandssitzung wurde dann aufgrund mangelnder aktiver Kartfahrer vereinbart, im Jahr 2019 mit dem Training und dem ADAC Kartslalom auszusetzen und im Herbst über eine Entscheidung zur weiteren Zukunft dieser Sparte zu beratschlagen. Da sich an der angespannten Situation über das Jahr 2019 hinweg nichts Positives entwickelt hat, entschied man sich zur Aufgabe der einst so starken Sparte Jugendkart. Erfreulicher als der Trend in der Kartjugend verlief laut Kaiser in der vergangenen Saison die Entwicklung im Erwachsenenmotorsport, welcher die Sparten Autoslalom, Rallye, Rundstrecke im Kart, Auto und Motorrad sowie Bergrennen abdeckte. Insgesamt waren 2019, von den 89 Mitgliedern des Vereins, 11 aktiv auf den Rennstrecken für die RSG unterwegs und führten somit bis heute das weiter, was unseren Vereinsgründern wichtig war, den Motorsport. Ganz besonderer Respekt des Vorstandes kam Lukas Ertl zugute, der, nach 2018, das zweite Jahr im Porsche Carrera Cup im Internationalen Renncircus sein Können unter Beweis stellte.

Trotz einigen weitreichender negativen Entwicklungen ließ sich die Vorstandschaft in den vergangenen zwei Jahren zu keiner Zeit entmutigen und arbeitete, trotz Coronakrise, an einem zukunftsfähigen Konzept für den ADAC Ortsclub. So gibt es seit dieser Saison, an Stelle der aufgegebenen Jugendgruppe, jetzt die Sparte Young- Oldtimer. Einer Interessengemeinschaf, in der sich gleichgesinnte zu Ausfahrten oder einfach nur zum Erfahrungsaustausch treffen. Hierzu möchten die verantwortlichen der RSG alle Freunde der „alten Technik“ auffordern mitzumachen. Vom Alfa bis zur Zündapp, vom Auto bis zur Zugmaschine ist hier alles willkommen was die Kriterien Young- Oldtimer erfüllt! Erste Erfolge in Form von Neumitglieder durch diese Sparte konnten bereits verbucht werden, berichtete Kaiser sichtlich begeistert.

Weiter berichtet der Vorstand noch über zahlreiche gesellschaftliche Aktivitäten im Vereinsjahr 2019, bevor Kassiererin Sonja Stoiber über die Finanzen des Vereins Bericht ablegte, welcher von Kassenprüfer, Thomas Winklharrer, abgesegnet und von den anwesenden Mitgliedern der RSG Einstimmig Entlastet wurde. Ebenso Einstimmig verlief die Entlastung der Vorstandschaft und deren Wiederwahl, welche von zweiten Vorstand Ludwig Gartenmaier geleitet wurde. Somit bleibt Franz Kaiser 1. Vorstand, Ludwig Gartenmaier 2. Vorstand, Bernd Börner Sportleiter, Sonja Stoiber Kassier und Andreas Hartwimmer Jugendbeauftragter. Auch die  Kassenprüfer Roland Kretschmer und Thomas Winklharrer bleiben im Amt sowie die Delegierten Roland Kretschmer und Ersatz Delegierter Ludwig Gartenmaier. Pressereferent und somit verantwortlich für die Inhalte und Tagesaktuelle Gestaltung von Webseite, Facebook und Presse bleibt Vorstand Franz Kaiser.

 

Erfolgreiches Motorsportwochenende für die Burghauser RSG

Erfolgreiches Motorsportwochenende für die Burghauser RSG

Insgesamt mit 7 aktiven Motorsportlern war die RSG Burghausen e.V. im ADAC am Start beim Autoslalom des MC Labertal

Erfolgreich verlief für den Burghauser Motorsport Club der Sonntag, 20.09. beim Automobilslalom des MC Labertal/ MSF Freising. Dank eines ausführlichen Hygienekonzepts war es dem MC Labertal möglich, den ersten Automobilslalom des Jahres im Bereich des ADAC Südbayern durchzuführen. Der Verzicht auf Zuschauer, die Minimierung von anwesenden Personen, Abstand und Mund-Nase-Bedeckungen garantierten eine Corona-taugliche Durchführung des beliebten Automobilrennens. Auch wenn die Veranstaltung heuer nur zur Oberlandrunde zählte, alle anderen Meisterschaften waren mangels Wertungsläufen bereits abgesagt worden, fanden sich 116 Starter an der Rennstrecke zwischen Neufahrn und Oberlindhart ein. Mit dabei, 7 Fahrer der RSG Burghausen.

Pünktlich um 9 Uhr startete die erste Gruppe ins Rennen und fuhr den 900 Meter langen Parcours möglichst schnell und fehlerfrei ab. Die besten Ergebnisse aus Sicht der Burghauser lieferten hier Christian Rogger und André Pollich mit jeweils Platz eins in ihren Klassen ab. Christian Rogger gelang dieser Erfolg im VW Polo 86c in der Klasse F8 welche mit 15 Starter ein starkes Fahrerfeld bot. André Pollich entschied im BMW 323i die mit 13 Fahrern nicht minder starke Klasse F10 für sich. In der Gesamtwertung der Gruppe F belegten Christian somit Platz 1 und André Platz 3.  Weitere Podestplätze belegten bereits bei ihrem Renndebüt mit Platz 2 und 3 die RSG Neueinsteiger Stefan Harböck und Dennis Herrmann auf dem gemeinsamen BMW 323 ti Compakt in der Gruppe G2

Die Platzierungen der weiteren RSG’ler:

Peter Böcklbauer Platz 8 in der Klasse F8 auf VW Polo 86c

Beatrix Pollich Platz 11 in der Klasse F10 auf BMW 323i

Ralf Pollich Platz 12 in der Klasse F10 auf BMW 323i