RSG Burghausen beim Emmersdorfer ADAC Clubsport Slalom stark vertreten

Zwei Mal Podium, und einmal Klassensieg kann sich sehen lassen.

Der Burghauser ADAC Ortsclub, RSG Burghausen, war am 06.06. mit insgesamt sieben Startern beim Emmersdorfer ADAC Clubsport Slalom stark vertreten. Auch die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Am erfolgreichsten schlug sich das Familien-Team Pollich, welche nach einer längeren Unterbrechung ein gelungenes Comeback auf der Slalompiste absolvierte und mit ihrem neu optimierten  BMW 323 i auch gleich den Sieg der Gruppe F 11 mit nach Burghausen holte. Im Einzelnen belegte das Familien-Team in dieser Klasse die Plätze 1. André Pollich, 4. Ralf Pollich und 5. Beatrix Pollich. Einen weiteren Podest Platz sicherte sich Stefan Harböck, welcher im Team mit Dennis Herrmann, mit ihrem BMW 323ti compact, auf den recht anspruchsvollen schnellen Pacours ging und Platz zwei in der Gruppe G 2 belegte. Ärgerlich war nur, dass den Burghauser Motorsportler nur ein Zehntel vom Platz eins trennte. Dennis verfehlte mit seinen zwei Fehlerfreien Wertungsläufen nur knapp Platz drei der Gruppe, war aber mit dem Ergebnis durchaus zufrieden. Beide starten erst seit 2022 für die RSG und sind mit Ihrem Sportgerät als Neulinge der Slalomscene bereits ernst zu nehmende und Konkurrenzfähige Gegner. Wie anspruchsvoll der Parcours war zeigte das Ergebnis des dritten Teams der RSG, Peter Böcklbauer und Christian Rogger. Beide riskierten viel, konnten aber in der Gruppe F8 mit ihrem VW Polo 86C bei dieser  Veranstaltung nicht an der Spitze mithalten und belegten in den 22 Startern zählenden Fahrerfeld die Plätze 7. Peter Böcklbauer und  12. Christian Rogger.

Der April, der macht was er will! Seinen Ruf ist der April beim Rallyesprint des MSG Hutthurm am 02.04. mehr als gerecht geworden.

Herrschten bei der Auftaktveranstaltung der Saison, 14 Tage zuvor in Trostberg, noch eher frühlingshafte Witterungsverhältnisse, mussten sich die 41 Teilnehmer bei der Hutthurmer Veranstaltung auf winterliche Eigenschaften mit Schnee und Eis einstellen. Für die Burghauser Rennsportgemeinschaft startet auch hier wieder das bewährte Team Ralf Pollich und Nena Feldl vom MSC Emmersdorf, welche bereits mehrfach auf dem Beifahrersitz im Renault Clio 3RS neben Ralf Platz nahm. Ralf beschreibt die Zusammenarbeit so: „Das Gespann aus Nena und mir hat einen ähnlichen Schlag, wenn es ums Rallyefahren geht und es wächst unter besten Bedingungen immer näher zusammen. Aber auch das Fahren und Vertrauen zum dritten im Bunde, dem Clio, wird immer besser. Auch wenn im ersten Lauf, die neuen Regenreifen noch etwas ungewohnt waren, wurde es von Lauf zu Lauf besser und somit war die Stimmung nach dem Rennen bestens“. Die widrigen Witterungsumstände konnten weder den Veranstalter noch die Teilnehmer daran hindern ein rundum bestens organisiertes Motorsport Event daraus zu machen. Nach den üblichen abnahmen der Fahrzeuge und Papiers querte nach Freigabe der Strecke um 10:30 Uhr der erste von insgesamt 41Teilnehmer die Lichtschranke des ca. 4000 Meter langen Kurses. Neben der Punkte zur Südbayerische ADAC Rallye Sprint Meisterschaft 2022 sammelten die Teilnehmer auch wertvolle Punkte in der Niederbayerischen Maier Korduletsch Rallyemeisterschaft 2022, dem Ehrenpreis der Brauerei Hacklberg sowie für den Ehrenpreis vom Autohaus Platzer&Wimmer. Das Team Pollich/Feldl konnte mit Gesamtplatz 22 auch hier wieder eine gute Figur im Mittelfeld machen. Nach dem Zitat von Ralf, dürfen wir uns wohl noch auf zahlreiche gemeinsame Auftritte und Erfolge der beiden freuen.

Vater-Sohn Duo der RSG Burghausen e.V. im ADAC auch 2022 wieder am Start bei der Porsche Club Historic Challenge

Saisonstart am Wochenende 25. – 27.03 auf dem Hockenheimring.

Die beiden Vollblutmotorsportler, Stefan und Maximilian Ertl aus Burghausen teilen sich auch dieses Jahr wieder das Cockpit ihres Porsche 991 GT3 Cup.

Maximilian Ertl, der das Erste Rennen der Saison startete ist mit seinem Klassensieg und Gesamtplatz zwei von 40 gewerteten im ersten Rennen der Saison sehr zufrieden. Der Burghausener hielt im Rennen seinen direkten Konkurrenten Christian Kindsmüller auf Abstand, welcher ebenfalls eine starke Premierenvorstellung im 991 GT3 Cup abgab. Gegen Schluss wurde es noch einmal etwas enger, als Kindsmüller plötzlich sehr nahe am Heck von Maximilian dran war und für Spannung sorgte, doch Ertl ließ sich den zweiten Platz nicht mehr nehmen. Zitat: „Ich war eigentlich die ganze Zeit auf Position zwei. Klaus Horn hatte in seinen stärkeren 991 GT3R bereits nach der ersten Runde einen deutlichen Vorsprung herausgefahren. Da war für mich dann nichts mehr zu machen. Nach hinten musste ich mir auch lange keine großen Sorgen machen, da Christian Kindsmüller und sein Verfolger Thomas Lindemann mit sich selber gut zu tun hatten“, so Ertl.

Großes Pech hatte dagegen Stefan Ertl, der im zweiten Rennen von Startplatz zwei vielversprechend und hoch motiviert auf den gut 4,5 km langen Ring ins Rennen ging. Doch bereits in Kurve zwei musste er sein Ziel aufgeben und seinen Wagen abstellen, nachdem er unverschuldet ins Kiesbett befördert wurde und mit einer gebrochenen Spurstange aufgeben musste. Klaus Horn im Porsche 991 GT3 R erwischte hingegen einen glänzenden Auftakt in die Saison. Der Landauer siegte in beiden Rennen auf dem Hockenheimring vor Maximilian Ertl im Rennen eins und Christian Kindsmüller in Rennen zwei. Beide im Porsche 991 GT3 Cup.

Link zum ausführlichen Bericht:

http://www.auto-rennsport.de/magazin/2022/03/pchc-auftakt-bei-traumwetter-auf-dem-hockenheimring/

Ennser bleibt an der Spitze des ADAC Südbayern

Erfolg für den Passauer Dr. Gerd Ennser: Der ADAC Südbayern-Vorsitzende ist mit 99,8 Prozent in seinem Amt bestätigt worden. Der größte Verein in Bayern zählte mit 2068264 Mitgliedern zum 31.12.2021 noch nie mehr Mitglieder. Der ADAC Südbayern konnte somit auch im zweiten Jahr der Corona-Krise abermals um rund 15000 Zugänge zulegen. Lohn für diese erfreuliche Entwicklung gab es bei der Mitgliederversammlung am Samstag in Unterschleißheim in Form von sehr guten Ergebnissen bei den Wahlen und Abstimmungen: Für das Jahresergebnis 2021 sowie den Haushaltsansatz 2022 gab es jeweils 100 Prozent Zustimmung. Und auch mit dem Personal an der Spitze ist die Basis des ADAC Südbayern mehr als zufrieden: Neben Ennser erhielt Schatzmeister und Tourismusvorstand Karlheinz Jungbeck (Schliersee) 98,7 und der Münchner Martin Krisam (Vorstand für Ortsclubarbeit) 98,1 Prozent der Stimmen.

Saisonauftakt der RSG Rallyeabteilung am 19.03.2022 beim Rallyesprint der SFG Trostberg

Pünktlich um 08:00 wurde es am 19.03. ernst zur ersten Rallyeveranstaltung der Saison 2022, welche in der Südbayerischer ADAC Rallye Sprintmeisterschaft gewertet wird und es zugleich wertvolle Punkte für Oberlandrunden Rallyemeisterschaft gab. Bei bestem Motorsportwetter fanden sich 43 Rallyepiloten bei der Sportfahrergemeinschaft Trostberg- Kienberg ein. Nach der Überprüfung der von Papieren und Abnahme der Technik ging es nach Reit zur Fahrerbesprechung und Besichtigen des schnellen, anspruchsvollen Rundkurses bevor nach nochmaliger Absicherung der Strecke mit drei Vorausfahrzeugen um 13:15 Uhr die Startnummer eins auf die Piste ging. Die Streckenlänge setzte sich aus 2 Runden plus Ausfahrt zusammen, betrug 7500 Meter pro Lauf und hatte 99,5 % Asphalt. 0,5 % waren Schotter in der „Naturschikane“. Das RSG Team mit Ralf Pollich am Steuer und Copilotin Nena Feldl auf dem Beifahrersitz gingen in Ihrem Renault Clio3RS in der Gruppe NC3 mit Startnummer 19 an den Start. Nach Zieldurchfahrt des letzten Teilnehmers aus dem 1. Durchgang, bzw. des 15 Rallyeprints,  war ca. 1 Stunde Zwangspause zum Umbau der WP’s, für den 2. Durchgang bzw. des 16 Rallyesprints, der im Turnaround startete und ebenfalls in 2 Runden gefahren wurde. Das Team des Burghauser ADAC Ortsclubs sammelte zum Saisonauftakt in Trostberg wichtige Erfahrungen und lieferte mit Platz 30 in der Gesamtwertung einen guten Start in die Saison ab.

 

RSG zufrieden mit virtueller Autoschau

Traditionen müssten gepflegt werden, auch in schwierigen Zeiten – davon ist RSG-Vorstand Franz Kaiser überzeugt. So hatten er und seine Vereinskameraden kurzfristig trotz heuer ausfallenden Mai-Wies’n eine Autoschau aus der Taufe gehoben – dieses Jahr halt in virtueller Art und Weise. Trotz kurzer Vorlaufzeit erreichte die Rennsport-Verantwortlichen auf ihren Aufruf hin eine ganze Reihe an Fahrzeugfotos – vom Oldtimer-Unimog bis hin zu PS-starken Kraftprotzen. Erfreut ist Kaiser auch angesichts zahlreicher Beitragsklicks und durchwegs positiver Kommentare. „Schwierige Zeiten verlangen kreative Ideen“, sagt er im Nachgang, und: „Nichts zu machen, nur weil es kurzfristig unmöglich erscheint, bringt uns nicht weiter. Nicht im Leben und nicht im Verein.“ Im Motorsport lerne man das schnell, so der Vorstand weiter. Oft gelte es, aus ausweglosen Situationen das Beste zu machen. „Macht man das nicht, hat man von Anfang an verloren.“