Der Berg ruft!

Vier RSGler beim Bergslalom in Außernbrünst und einer beim Bergslalom Schlössl am Start

Bei fast schon sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein pur standen am  Sonntag den 05.09.2021 bei der RSG alle Zeichen auf Bergrennen.

Christian Rogger und Peter Böcklbauer waren mit ihrem Polo, Ralf und Bea Pollich mit dem Corsa beim Bergslalom  des MSC Röhrnbach in Außernbrünst  am Start.  Christian beschrieb das Rennen mit folgenden Worten: „Es war wie immer eine tolle Strecke aber leider verwehrten uns zu viele Pylonenfehler bessere Platzierungen. Trotzdem sprang Platz 7 für mich und Platz 9 für Peter heraus.

Auch Bea und Ralf Pollich stellten sich, im für Schotter Rallye’s optimierten Opel Corsa, der stark besetzten Klasse F8 dieser Veranstaltung und belegten dabei die Plätze 20 für Ralf und 26 für Bea. Ralf formulierte das Ergebnis so: „Der kleine Corsa kann immer noch Slalom, als de facto G Auto in der Klasse F8“!

Ralf Brandl Startet zeitgleich mit seinem Mitsubishi EVO beim diesjährige Bergslalom in Schlössl. Dabei bekamen die Zuseher entlang der Strecke Bergrennsport der Extraklasse geboten. Auch organisatorisch lieferte der MSC Schlössl wieder eine Veranstaltung der Superlative ab. So konnte auch der „Schlössl Hillclimbchampion“ bereits vor 17.00 Uhr gekürt werden.

Für unseren RSG’ler, Ralf Brandl, der mit unterlegener Straßenbereifung an den Start ging, sprang hier einen hervorragenden 7. Platz in seiner Klasse heraus.

Autoslalom Buchbinder Cup des ATC Weiden – Neunburg v. Wald

Die RSG Autoslalomfahrer Peter Böcklbauer und Christian Rogger   waren am Samstag den 24.08.  in Neunburg v. Wald beim Slalom Buchbinder Cup für die Burghauser Rennsportgemeinschaft am Start. Ausgerichtet wurde dieser Slalom vom ATC Weiden auf dem Buchbindergelände. Trotz  der vielen Auflagen und Corona Regeln organisierte der Veranstaltende Club eine tolle Veranstaltung.

Das Familien Duo der RSG Burghausen, das wie gewohnt mit ihrem VW Polo an den Start ging hatte bei beiden Läufen großes „Wetterglück“, und die Strecke war trocken. Bei strahlendem Sonnenschein belegte Christian den 5. Platz und Peter nach zwei Pylonenfehlern Platz 13 in der Klasse F8

Vorstand der RSG Burghausen als Taufpate……

Gärtner setzen auf Giovanni Flora

Roter Flitzer hat jetzt offiziell einen Namen – RSG-Vorstand Franz Kaiser liefert Siegervorschlag

Bei der Taufe von Giovanni Flora auf dem Stadtplatz mit dem Leiter der Bauhof-Gärtnerei, Peter Schweikl (v.l.), Stadtgärtner Fabian Anslinger, Bürgermeister Florian Schneider und „Taufpate“ Franz Kaiser. −Foto: ala

 

Schon seit einiger Zeit hat der Gärtnerische Bauhof der Stadt Burghausen ein neues „Pferd“ im Stall – jetzt hat es auch einen Namen: Giovanni Flora heißt der kleine Elektroflitzer. Franz Kaiser, Vorstand der RSG Burghausen, hat mit seinem Vorschlag den Namensfindungs-Wettbewerb gewonnen – auch wenn seine Idee auf falschen Annahmen basierte. Jüngst wurde das E-Mobil „getauft“.

Im März setzte die Stadt Burghausen einen Post in den sozialen Medien ab: Der weinrote „Cargo Runner“ sollte einen Namen bekommen. „Wir wollten die Bürger in der Corona-Zeit fragen, damit sie sich auch mal über etwas anderes als die Pandemie Gedanken machen können“, heißt es aus dem Rathaus. Franz Kaiser hat die Idee gleich gefallen: „An Giovanni habe ich gedacht, weil ich davon ausgegangen bin, dass es sich um eine Vespa handelt. Dabei ist das Gefährt ja aus China“, sagt er und muss lachen. Erst am Tauftag hat er von dem Irrtum erfahren, aber: „Der Name passt trotzdem.“ Umso mehr, weil Flora ja auch für die Gärtner steht.

Eben jene Stadtgärtner hatten sich auch mit großer Mehrheit für Giovanni Flora ausgesprochen. „Wir haben eine Liste mit Vorschlägen, die die Leute gemacht hatten, bei uns im Bauhof ausgehängt und jeder konnte dann seine Stimme abgegeben“, erzählt Leiter Peter Schweikl. Zuletzt wurde der E-Flitzer noch beklebt, nun ist er auch unter seinem offiziellen Namen unterwegs. „Jeder will ihn immer fahren, weil es sehr viel Spaß macht und man überall gut hinkommt, weil er so klein und wendig ist.“

Als Taufpate hatte Franz Kaiser auch ein kleines Geschenk für die Stadtgärtner dabei: eine Christophorus-Plakette für allzeit gute Fahrt. Im Gegenzug bekam er von Bürgermeister Florian Schneider als kleines Geschenk eine Flasche Gwax und eine Flasche Secco – „eine für den Vor- und eine für den Nachnamen“, meinte Schneider lachend.

ala (Quelle: Burghauser Anzeiger)

Wenn der Vater mit dem Sohne…

Stefan und Maximilian Ertl siegen im Porsche

Wenn der Vater mit den Söhnen Gas gibt, dann hat man im Hause Ertl oft Grund zum Feiern. So war es auch beim Porsche Sports Cup in Oschersleben, wo Stefan, Maximilian und Lukas Ertl von der RSG Burghausen einmal mehr gute Ergebnisse einfuhren.

Auf der 3,696km langen Rennstrecke mit 14 Kurven in Sachsen-Anhalt behielt Stefan Ertl mit seinem Sohn Maximilian einen kühlen Kopf und bretterte mit dem Porsche 911 GT3 Cup in einem turbulenten Lauf über 100 Minuten zum Gesamtsieg. „Die erste Rennhälfte war wirklich anstrengend, deshalb war es für uns wichtig, zunächst eine konstante Leistung abzuliefern. Etwas Glück und ein gut geplanter Boxenstopp halfen uns, die Führung zu übernehmen“, resümierte der 24 Jahre alte Maximilian Ertl, der die erste Hälfte der Rundenjagd am Steuer saß.

Dann übernahm sein Vater und freute sich über einen fehlerfreien Endurance-Lauf. „Ich brauche immer ein wenig, um in Fahrt zu kommen, doch zum Ende hin lief es sehr gut, es war richtig toll“, so der 53-Jährige. Mit dem Triumph übernahm das Burghauser Familien-Team Ertl/Ertl hauchdünn die Führung in der Gesamtwertung der Porsche Endurance Challenge.

Nicht ganz so gut lief es für Lukas Ertl, den Zwillingsbruder von Maximilian. Er geht ebenfalls im Team Car Tec Motorsport by Nigrin an den Start und hat sich in dieser Saison auf die Porsche Sprint Challenge spezialisiert. Das erste Rennen verlief für den Burghauser mit Platz 2 in seiner Klasse und dem 4. Rang in der Gesamtwertung noch recht gut. Im zweiten Durchgang am folgenden Tag wurde er jedoch bereits beim Start in ein Gerangel verwickelt, was ihm massiv Plätze kostete. Glück hatte Lukas Ertl, dass sein Wagen dabei nicht zu stark beschädigt wurde. So konnte er den Lauf zu Ende bringen und kam als Elfter ins Ziel.

Am 4./5. September geht es in der weltweit größten Porsche-Serie auf dem Lausitzring weiter. Auf der jüngsten und modernsten Rennstrecke Deutschlands werden neben den gewohnten Rennläufen auch noch zwei Nachtrennen ausgetragen.

red. (Quelle: Heimatsport pnp)

Die „dicke Bertha“ wird’s schon richten

Stefan Harböck (32) und Dennis Herrmann (28) fahren die Rallye München – Barcelona

Wenn gerade keine Pandemie herrscht, ist Barcelona ein herausragendes Reiseziel: Sonne satt, imposante Bauten und das Meer direkt vor der Haustür. Auch Stefan Harböck und Dennis Herrmann wollen da hin. Ohne Flieger. Mit dem Auto. Als Teil der Rallye München-Barcelona, die heute startet.

Im Fachjargon versteht man unter einer Rallye einen Wettbewerb im Motorsport, der teilweise über mehrere Tage verteilt auf normalen Straßen oder auf Feld- und Waldwegen ausgetragen wird. Hierbei bestreiten die Rallye-Teilnehmer Wertungsprüfungen auf abgesperrten Strecken, wobei sie einzeln, meistens im Minutenabstand, starten. Die Wertung beruht auf der Summe der Fahrzeiten bei den Wertungsprüfungen. Eine solche Rallye im herkömmlichen Sinne haben Harböck und Herrmann, die seit 2019 in der RSG Burghausen als Autoslalomfahrer aktiv sind, noch nicht gefahren. Weil aber abzusehen war, dass die Autoslalom-Saison 2021 genauso mit vielen Ausfällen startet, wie die Saison 2020 aufgehört hatte, haben sich die beiden entschieden, „etwas ganz Außergewöhnliches“ zu machen.
Auf der Suche nach einer passenden Veranstaltung stießen die beiden im Internet auf die Rallye München – Barcelona und fassten den Entschluss: „Das machen wir!“ Bei dem Bewerb handelt es sich um eine „Jedermann Rallye“. Das bedeutet: Jeder kann mitfahren. Sie ist weder ein Rennen, noch ein geführtes Sightseeing. Vielmehr ist es ist ein Roadtrip durch halb Europa. Man benötigt dazu weder eine Rennsportlizenz, noch ein hochmotorisiertes Fahrzeug mit Überrollkäfig oder anderen rallyetypischen Anbauten.
Ein paar Auflagen gibt es dann aber doch: Ein Team muss aus mindestens zwei Personen über 18 Jahren mit gültigem Führerschein bestehen. Das Fahrzeug muss zugelassen, mit TÜV versehen, älter als 20 Jahre und in technisch einwandfreiem Zustand sein. Auf den BMW E34 518i Touring von Stefan Harböck trifft das zu.
Um den in die Jahre gekommenen Wagen mit seinen gut 200000 Kilometern auf der Uhr, der liebevoll „dicke Bertha“ genannt wird, für das acht Tage und rund 4000 Kilometer lange Abenteuer vorzubereiten, wurde einiges an Arbeit in das Gefährt gesteckt: Sie haben den Motor in Eigenleistung generalüberholt und das Sportfahrwerk gegen ein Serienfahrwerk getauscht. Außerdem bekam der Wagen Adapterplatten, um ihn noch höher zu legen. Der Unterboden wurde mit einem fünf Millimeter dicken Blech verstärkt. Die Lehne der Rücksitzbank wurde ausgebaut, um Gewicht zu sparen und um den Platz besser nutzen zu können.
Die originale Stoßstange mit Verspoilerung und den Nebelscheinwerfern wurde als Ganzes demontiert und für den Rückbau nach dem Roadtrip eingelagert. Ein Ersatz dafür wurde für wenig Geld besorgt. „Deswegen auch die andere Farbe der Stoßstange, quasi eine zum Kaputtfahren“, sagt Harböck. „Da tut es dann auch nicht weh, wenn man Löcher für Zusatzscheinwerfer bohrt.“

Weiter wurden alle Lufteinlässe sowie der Kühler mit Gitter zum Schutz vor Steinschlägen versehen. Es sei an alles gedacht worden, um heil ans Ziel und danach aus eigener Kraft wieder zurück nach Burghausen zu kommen. Während sich Stefan Harböck um die Technik kümmerte, brachte Dennis Herrmann, von Beruf Programmierer, die Bordelektrik samt Steuergeräte des BMW auf Vordermann.
Gefahren wird auf robusten Stahlfelgen und Winterreifen. Um ausreichend Platz für alles weitere im Inneren zu sparen, wurde noch extra ein Dachkorb montiert, in dem zwei Ersatzreifen Platz gefunden haben. Als letzte Feinschliff wurde der Wagen mit einer Folierung optisch aufgewertet, die den alten BMW-Servicemobilen nachempfunden ist, und feierlich auf den Namen „dicke Bertha“ getauft.
Heute starten die beiden nach einem halben Jahr aufwendiger Vorbereitung. Von München aus führt der Weg über Alpenpässe, Buckelpisten, malerische Küstenstraßen, durch das Hinterland mit kleinen Dörfern und den entlegensten Winkel Südeuropas. Eine der größten Herausforderungen im Hinterland wird, dass man ohne Handynetz ganz auf sich alleine und die guten alten Landkarten angewiesen ist. Am Ende eines jeden Tages gibt es einen verbindlichen Treffpunkt – das Tagesbriefing. Dort wird man mit Infos und Routenempfehlungen für den jeweils nächsten Tag versorgt. Ein „riesiges Abenteuer“ – und heute geht es endlich los.

Porsche Sports Cup Deutschland

Ein Video über die Familie Ertl, gedreht vom PSC Deutschland 2021

Motorsport im Blut: Stefan Ertl brachte seine Söhne Lukas und Maximilian bereits im Kindesalter mit an die Rennstrecke. Aktuell startet das Trio aus Bayern im Porsche 911 GT3 Cup mit der Startnummer 117 im Porsche Sports Cup – Lukas in der Sprint Challenge, Maximilian und Stefan als Gespann in der Endurance Challenge.

Nächster Termin und die Möglichkeit live dabei zu sein ist das Wochenende 17. – 18.07. am Red-Bull Ring.

Red Bull Ring – Renntermine 2021 – Termine & Daten – Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

 

Video Ansehen, klick hier:  AGFCLH0544

 

Mehr erfahren, klick hier: Renntermine 2021 – Termine & Daten – Home – Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

 

Vater-Sohn Duo siegt auf dem Salzburgring

Stefan und Maximilian Ertl im Porsche 997 GT3 Cup teilten sich Cockpit und Siege beim dritten Lauf der Porsche Club Historic Challenge vom 11. bis 13.06.

Im ersten Rennen siegte Maximilian Ertl vor Klaus Horn (Porsche 991 GT3 R).

Das Vater-Sohn Duo Stefan und Maximilian Ertl war auf dem Salzburgring nicht zu besiegen. Jeweils denkbar knapp entschieden die beiden 997er Cup Piloten die Rennen für sich. Im ersten Rennen wurde Maximilian Ertl sofort von Tim Hendrickx unter Druck gesetzt. Mit leichtem Abstand aber immer auf Schlaghöhe folgte der bis dahin drittplatzierte Klaus Horn den beiden Kampfhähnen und lauerte auf sein Chance. Immer wieder setzte der Zweitplatzierte an, doch Ertl verteidigte geschickt seine Position an der Spitze. Dabei kam auch Horn wieder immer näher an das führende Duo heran. Im Überrundungsverkehr schüttelte der junge Motorsportler der RSG Burghausen aber seine beiden Verfolger in einer Schikane endgültig ab. Während Ertl immer mehr Meter gut machen konnte, setzte dahinter Horn den vor ihm fahrenden Hendrickx immer stärker unter Druck. In runde neun ging der Landauer aus dem Windschatten heraus an bis dahin zweit platzierten Hendrickx  vorbei. Mit großen Schritten näherte sich der nun auf Platz zwei fahrende Verfolger dem Führenden Ertl. Etwa zehn Minuten vor Schluss war der Anschluss auf Ertl wieder hergestellt und die Anspannung im Rennteam des Berghausers stieg.  Horn schraubte gegen Rennende den Druck auf den führenden immer weiter nach oben. Zwei Minuten vor dem Abwinken gingen wegen eines liegengebliebenen Fahrzeugs die roten Flaggen raus – und erlösten Ertl. Dieser sicherte sich damit ganz knapp vor Horn den Gesamtsieg. Dritter wurde mit über sieben Sekunden Rückstand Tim Hendrickx.

Rennen zwei entschied Stefan Ertl mit gerade einmal 0,178 Sekunden Vorsprung vor Tim Hendrikx (Porsche 991 GT3 Cup) für sich.

Im zweiten Rennen übernahm Stefan Ertl das Cockpit seines Sohnes. Das Spielchen war das gleiche wie schon am Morgen. Nur, dass diesmal Klaus Horn als engster Verfolger des Führenden war. Dahinter lauerte bereits Tim Hendrickx auf eine sich bietende Gelegenheit. Als Ertl etwas weit nach außen getragen wurde, nutzte Horn seine Chance und zog in runde acht am 997er des Burghauser Rennfahrers vorbei. Die Führung hatte aber nur wenige Meter bestand. Ende Start – Ziel  war Horn zu spät auf der Bremse und streifte den dort aufgestellten Reifenstapel. Damit fiel Horn hinter Ertl und Hendrickx auf Platz drei zurück. Kurz darauf wurde das Safety-Car auf die Strecke geschickt. Beim darauf folgenden Restart nutzte Ertl die einmalige Gelegenheit als führender und zog dem restlichen Feld gekonnt davon. Während bei Horn überhaupt nichts mehr rund lief, konnte Hendrickx immer näher auf den Führenden Stefan Ertl von der RSG Burghausen aufschließen. Doch wie schon im ersten Rennen,  an dem der Verfolger an Maximilian Ertl scheiterte, biss sich Hendrickx nun an dessen Vater die Zähne aus. Gerade einmal 0,178 Sekunden trennten die beiden Cup-Porsche Piloten beim Fallen der schwarz-weiß karierten Flagge.

Der nächste Renntermin der Porsche Club Historic Challenge (PCHC) findet am 23.-24. Juli  auf dem Hockenheimring im Rahmen der Porsche Club Days statt und verspricht ein erneut spannendes Rennwochenende aus Sicht der Burghauser RSG.