Motorsport für Genießer, Meet and Greet beim Edelweiß-Bergpreis Roßfeld

Im Zwei-Jahres-Rhythmus, am letzten September-Wochenende, wird am Roßberg eine einmalige Bühne für faszinierende historische Sport-, Touren-, Renn- und Formelwagen geboten. Hier treffen sich in Berchtesgaden Oldtimer-Fans, um beim Roßfeldrennen die historische Rennfahrzeuge zu bewundern, mit ehemaligen Fahrern zu sprechen und Autogramme einzuheimsen.

 

Historische Service­fahrzeuge, Renn­trans­porter und Einsatz­fahr­zeuge bilden das Bühnenbild. Hersteller und Sammler sorgen für die auto­mobilen Juwelen.

Viele Zeit­zeugen wie Renn­fahrer, Sprecher und Funk­tionäre tragen neben der authen­tischen Dekoration zu einer beein­druckenden Atmos­phäre bei. Besucher mit passender Bekleidung und ihren Old­timern sind Bestandteil der Veranstaltung, wo sie historische Omni­busse zu den einzelnen Stationen an der Strecke bzw. in das Fahrerlager bringen.

Das Schönste und Sinn­vollste am Inter­nationalen Edelweiß-Berg­preis Roßfeld Berchtes­gaden ist jedoch der Benefizgedanke! 

Der Gewinn kommt der Lebens­hilfe Berchtes­gadener Land zugute und unterstützt Menschen mit Behinderung.

Das Rennen | Internationaler Edelweiß Bergpreis Roßfeld Berchtesgaden (rossfeldrennen.com)

Lukas Ertl auf Platz 10, Laurin Heinrich bereits zwei Läufe vor Saisonende uneinholbar an der Spitze der Carrera Cup Tabelle

Das Wochenende 24. – 25.09. auf dem Sachsenring läutete die heiße Schlussphase der Saison 2022 im Porsche Carrera Cup Deutschland ein. Rund 26000 Zuschauer ließen sich dieses Motorsportevent am Sachsenring nicht entgehen. Von Startplatz 13 gestartet machte Lukas Ertl am Samstag in einem packenden Rennen drei Plätze gut und fuhr bis auf Platz zehn vor. Das Sonntagsrennen verlief für Ertl dann leider nicht wie erhofft. Ziel war es an den Erfolg vom Vortag anzuknüpfen, was aber aufgrund eines Kontakts nicht erreicht werden konnte und Ertl somit auf Platz 19 die Zielflagge querte.

Der Porsche Carrera Cup Deutschland feiert bereits hier einen neuen Champion: Laurin Heinrich (SSR Huber Racing) krönte sich am Sonntag mit einem ersten Platz am Sachsenring vorzeitig zum Gesamtsieger des deutschen Porsche Markenpokals. Der 20-jährige Würzburger liegt zwei Läufe vor Saisonende mit 268 Punkten uneinholbar an der Spitze der Meisterschaftstabelle.

 

Mit 500 PS unterwegs, Lukas Ertl aus Burghausen im Interview: pnp vom 20.09.2022

Von der Kartbahn in einen Renn-Porsche:

Mit 25 Jahren kann Lukas Ertl schon einige Erfahrungen im Porsche Carrera Cup Deutschland vorweisen – bereits 2018 debütierte der Burghauser im deutschen Markenpokal. Vor dem Rennwochenende auf dem Sachsenring (23. bis 25. September) spricht Ertl über Anfänge im Kartsport, die Herausforderungen in einem über 500 PS starken Porsche und Kindheitsheld Mattias Ekström.

Herr Ertl, wann wurde Ihnen klar, dass Sie Rennfahrer werden möchten?
Ertl: Das war im Jahr 2005, damals war ich acht Jahre alt. Über die Lokalzeitung hat der Kartverein in meiner Heimatstadt Burghausen nach neuen Fahrern gesucht. Daraufhin habe ich mit meinem Vater vorbeigeschaut, und das hat mir direkt großen Spaß gemacht.

Wann ging es für Sie ins Rennfahrzeug?
Ertl: Erstmal bin ich noch einige Zeit Kart gefahren und habe als 17-Jähriger an verschiedenen Auto-Slalom-Wettbewerben teilgenommen. Das war auf abgesperrten Bergstrecken in meiner Heimat. Ins Rennauto ging’s dann zum ersten Mal 2017 bei der Porsche Club Historic Challenge. Damals übrigens schon mit einem Cup-Fahrzeug, dem 997 GT3 Cup.

Ein Jahr später haben Sie direkt Ihr nächstes Debüt gefeiert – im Porsche Carrera Cup Deutschland.
Ertl: Der Wechsel war eine große Herausforderung. Ich hatte nur die Erfahrung aus einer Saison in der Porsche Club Historic Challenge, und es kam recht kurzfristig zum Engagement im Porsche Carrera Cup. Mein Vater und Teamchef Christoph Huber von Huber Racing kennen sich schon länger, darüber ist der Kontakt entstanden.

Welche Erinnerungen haben Sie an deine Debütsaison?
Ertl: Das war ein anspruchsvoller Start mit vielen neuen Eindrücken. Insgesamt verlief meine Debütsaison durchwachsen. Allerdings waren es meine ersten Rennen ohne ABS, und bis auf den Hockenheimring kannte ich keine der Strecken. Auf dem Nürburgring habe ich es damals aber unter die Top 10 geschafft.

Auffällig ist, dass Sie den Porsche-Rennserien bis heute treu geblieben sind.
Ertl: Das stimmt, auch wenn ich 2020 und vergangenes Jahr keine komplette Saison im Porsche Carrera Cup gefahren bin. Dafür war ich im Porsche Sports Cup am Start, wo ich unter anderem erstmals im neuen 911 GT3 Cup saß.

Auf dem Sachsenring steigt am kommenden Wochenende der vorletzte Saisonstopp. Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Leistung?
Ertl: Anfangs war es schwierig, weil ich das neue Auto erstmal kennenlernen musste. Im Vorgängermodell hatte man vergleichsweise viel Untersteuern, im aktuellen Porsche 911 GT3 Cup ist genau das Gegenteil der Fall. Über die Saison haben wir das Setup immer weiter angepasst. Man kann beispielsweise hinten am Flügel oder vorn am Sturz was ändern.

Was erwartet die Fans auf dem Sachsenring?
Ertl: Auf dem Sachsenring bin ich schon einige Rennen gefahren, kenne die Strecke gut und fühle mich wohl. Einige Kurven sind nicht einsehbar, dazu kommen Höhenunterschiede. Der Sachsenring ist schon sehr besonders. Außerdem ist das Überholen auf dieser Strecke wirklich schwierig. Eine kuriose Randgeschichte ist, dass Hohenstein-Ernstthal die Partnerstadt meiner Heimatstadt Burghausen ist.

Wer war Ihr Kindheitsheld?
Ertl: Früher war ich großer Fan von Mattias Ekström. Damals habe ich gern die DTM geguckt und da hat er mich fasziniert. Außerdem gefiel mir sein Motto „Go hard or go home“.

Was machen Sie abseits der Rennstrecke?
Ertl: Ende März habe ich meinen Bachelorabschluss in Automobil- und Nutzfahrzeugtechnik geschafft. Seit Juni arbeite ich in Teilzeit in einer Automobil-Zuliefererfirma. Ansonsten gehe ich gern Ski fahren oder mit Freunden Fußball gucken. Mein Heimatverein Wacker Burghausen hat lange in der 2. Bundesliga gespielt, inzwischen ist es die Regionalliga. An freien Wochenenden bin ich gern dort im Stadion und schaue mir die Spiele an.

red (Quelle: Heimatsport Altötting/pnp)

Stefan Harböck von der RSG zeigt Motorsport mit Herz

Dass man mit Motorsport auch was Gutes tun kann zeigte Stefan Harböck von der RSG Burghausen e.V. im ADAC am 09.07.2022 beim 3 Old-Youngtimer Pokerrun – Ostbayern. Er ging mit seinem BMW E21 mit der Startnummer 18 in das 140 Teilnehmer starke Fahrerfeld auf die Strecke.

 

 

 

 

 

Start und Zielpunkt war das Gasthaus Hörner, Aufeldstraße 13 in 94554 Moos. Das liegt ca. 90 km von Burghausen entfernt wischen Plattling und Osterhofen. Diese Strecke nahm der Burghauser „Motorsportler mit Herz“ gerne auf sich. Neben der guten Sache ginge es ja auch um jede Menge Spaß und zudem wurde ja ohnehin auf ein Startgeld verzichtet. Man konnte aber am Start eine freiwillige Spende abgeben, was die Teilnehmer auch großzügig machten. Der komplette Erlös wurde an „Kraki“, dem Förderverein des Deggendorfer Kinderkrankenhauses gespendet.

Auch wenn es für den Starter der RSG Burghausen nicht für den Sieg reichte, war es doch ein emotionaler Gewinn. Wann steht man schon mit einen Ferrari an der Startlinie oder kann sich mit KITT messen?

 

Hier die Spielregeln:

Jede Person fährt mit seinem Fahrzeug eine festgelegte Route, auf der sich fünf Zwischenstopps befinden. Vorher bekommt jeder Teilnehmer eine Routenbeschreibung, einen Laufzettel und die Spielregeln. An jeder Zwischenstation zieht der Spieler eine Pokerkarte. Hatte er die gezogene Karte schon in seinem Blatt, durfte er eine neue Karte ziehen. Jede gezogene Karte wird auf einem Laufzettel vermerkt, den er am Ziel zur Auswertung abgeben musste. Der Spieler mit dem besten Blatt aus seinen 5 Karten gewann den Pokerrun. Bei gleich hohem Blatt zählt die höchste Karte, dann die höchste Farbe.

 

Rangfolge der Blätter:

  1. Royal Flush (Ass, König, Dame, Bube, 10 in einer Farbe)
  2. Straight Flush (5 Karten in Folge in einer Farbe)
  3. Four of a kind (4 Karten von gleichem Wert)
  4. Full house (1 Paar + 1 Drilling)
  5. Flush (5 beliebige Karten in einer Farbe)
  6. Straight five (5 Karten in Folge in beliebiger Farbe)
  7. Three of a kind (3 Karten von gleichem Wert; der höchste Drilling gewinnt)
  8. Two pair (2 mal 2 Karten von gleichem Wert; höchstes Paar gewinnt)
  9. One pair (2 Karten von gleichem Wert; höchstes Paar gewinnt)
  10. High card (Die höchste Karte zählt)

Rangfolge der Farben:

Kreuz, Pik, Herz, Karo

Rangfolge der Nummern:

As, König, Dame, Bube, 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2

 

 

 

Stefan und Maximilian Ertl ziehen nach dem Rennen vom 24.und 25.06. auf dem Lausitzring positive Halbzeitbilanz in der Porsche Historie Club Challenge 2022

Die ersten acht Runden des ersten Rennens gingen an Klaus Horn im 991 GT3 R. Der Landauer setzte sich von der dritten Startposition aus an die Spitze des Feldes. Als engster Verfolger präsentierte sich zunächst Maximilian Ertl (991 GT3 Cup). In Runde acht gingen sowohl Mamerow als auch Lindemann an Ertl vorbei. Die Jagd auf Horn war eröffnet. Nur zwei Umläufe später war Mamerow an der Spitze, während Horn fehlte. Im engen Duell waren sich die 991er ins Gehege gekommen. Mit krummem Fahrwerk rettete Mamerow den Sieg über die Zeit, während Horn dagegen nur als Zwölfter gewertet wurde. Die Plätze auf dem Gesamttreppchen sicherten sich Lindemann und Ertl, der damit die Klasse 9 für sich entschied.

In der Meisterschaftswertung haben es die Klasse 10 Piloten schwer. Die Klasse zeigte sich sehr ausgeglichen, so dass sich die Piloten gegenseitig die wichtigen Punkte wegnehmen. In der Klasse 9 lief es für die beiden Burghauser Rennfahrer hingegen optimal, hier musste sich Christian Kindsmüller (991 GT3 Cup) dem Vater-Sohn Gespann Ertl zweimal geschlagen geben, was für Ertls die Führung in der Klasse 9 bedeutet.

Mit diesem Ergebnis geht es vom 29. – 31. Juli zum fünften Meisterschaftslauf und einem der Saisonhöhepunkte auf den Hockenheimring.

Die RSG Oldtimer Sparte nimmt Fahrt auf……

Hunderte Fahrzeuge beim 16. Oldtimertreffen des Schützenverein Truchtlaching 

Die letzten zwei Jahre über war es jeweils still am ersten Juliwochenende rund um den Truchtlachinger Sportplatz. Traditionell findet an diesem Datum immer das große Oldtimertreffen statt, doch Corona machte allen Organisatoren bekanntlich in der letzten Zeit einen gewaltigen Strich durch die Rechnung.

Das  Oldtimertreffen war in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Hunderte alte Fahrzeuge konnten am Sonntag, den 3. Juli, hunderte alte Autos, Traktoren, Motorräder und Lkw‘s konnten von den zahlreichen Besuchern auf dem Veranstaltungsgelände am Ortseingang von Truchtlaching bestaunt werden. Mitten unter Ihnen auch Fahrzeuge der RSG Burghausen.

Bei bestem Wetter glänzten die teils extra für diesen Anlass herausgeputzten Fahrzeuge in der Sonne. Doch nicht nur frisch restaurierte motorisierte Zeitgenossen präsentierten sich den neugierigen Blicken der Besucher, auch würdevoll gealterte und patinierte Exemplare wurden ausgestellt.

RSG Burghausen beim Emmersdorfer ADAC Clubsport Slalom stark vertreten

Zwei Mal Podium, und einmal Klassensieg kann sich sehen lassen.

Der Burghauser ADAC Ortsclub, RSG Burghausen, war am 06.06. mit insgesamt sieben Startern beim Emmersdorfer ADAC Clubsport Slalom stark vertreten. Auch die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Am erfolgreichsten schlug sich das Familien-Team Pollich, welche nach einer längeren Unterbrechung ein gelungenes Comeback auf der Slalompiste absolvierte und mit ihrem neu optimierten  BMW 323 i auch gleich den Sieg der Gruppe F 11 mit nach Burghausen holte. Im Einzelnen belegte das Familien-Team in dieser Klasse die Plätze 1. André Pollich, 4. Ralf Pollich und 5. Beatrix Pollich. Einen weiteren Podest Platz sicherte sich Stefan Harböck, welcher im Team mit Dennis Herrmann, mit ihrem BMW 323ti compact, auf den recht anspruchsvollen schnellen Pacours ging und Platz zwei in der Gruppe G 2 belegte. Ärgerlich war nur, dass den Burghauser Motorsportler nur ein Zehntel vom Platz eins trennte. Dennis verfehlte mit seinen zwei Fehlerfreien Wertungsläufen nur knapp Platz drei der Gruppe, war aber mit dem Ergebnis durchaus zufrieden. Beide starten erst seit 2022 für die RSG und sind mit Ihrem Sportgerät als Neulinge der Slalomscene bereits ernst zu nehmende und Konkurrenzfähige Gegner. Wie anspruchsvoll der Parcours war zeigte das Ergebnis des dritten Teams der RSG, Peter Böcklbauer und Christian Rogger. Beide riskierten viel, konnten aber in der Gruppe F8 mit ihrem VW Polo 86C bei dieser  Veranstaltung nicht an der Spitze mithalten und belegten in den 22 Startern zählenden Fahrerfeld die Plätze 7. Peter Böcklbauer und  12. Christian Rogger.