Das war die Saison 2021 in Bildern.

Das war die Saison 2021

Unser Dank geht an alle Verantwortlichen, die oftmals trotz schwierigen Umständen unseren motorsport ermöglicht haben.

Nicht zu vergessen unsere  aktiven Motorsportler der RSG Bur

ghausen, welche nichts unversucht ließen ihren Sport zu treiben.

Oftmals half uns dabei die Zuversicht, dass bald wieder eine normale Saison und unbeschwerte Events stattfinden können.

In diesem Sinne

Auf eine erfolgreiche Saison 2022 mit unseren Mitgliedern, Sponsoren und Freunden der RSG Burghausen e.V. im ADAC

 

Bildergallerie

Jahresabschlussfeier mit Clubmeisterehrung abgesagt.

Hallo Motorsportfreunde,

aufgrund der aktuellen Situation ist die RSG Burghausen e.V. im ADAC zwar nicht grundsätzlich gezwungen alle öffentlichen Aktivitäten und Treffen einzustellen. Die derzeitig hohen Inzidenzen und die prekäre Situation in den Krankenhäusern lassen es aber dennoch nicht zu, guten Gewissens den Jahresabschluss und unsere Clubmeister in gebührendem Rahmen zu feiern.

Somit sehen wir uns gezwungen die für 26.11.2021 geplante Jahresabschlussfeier mit Clubmeisterehrung abzusagen.

Besonders den aktiven Motorsportlern möchten wir aber hier im Namen der Vorstandschaft recht herzlich für deren Einsatz, unter oft schwierigen Corona Regeln, danken. So konnte zumindest im Motorsport über das Jahr hinweg das Vereinsleben aufrechterhalten und in allen Sparten der RSG beachtliche Ergebnisse eingefahren werden. Ergebnisse, welche sehr wohl eine große Feier verdient hätten!

Lange Zeit hat es auch so ausgesehen, als würde sich die Saison 2021 im Motorsport sowie in Sachen Corona und auch im gesellschaftlichen Leben etwas normalisieren. Ein Eindruck, der leider nicht angehalten hat und uns gerade in den letzten Wochen erneut zum Umdenken zwang. Was uns bleibt ist aber die Hoffnung, dass wir in der kommenden Saison das Vereinsleben im gesellschaftlichen Bereich wieder hochfahren können.

Uns bleibt nur noch zu sagen, passt bitte auf Euch auf und bleibt gesund.

Euer Franz im Namen der gesamten Vorstandschaft

 

Mit Ralf Pollich und Beifahrerin Nena Feldl war nach längerer Pause wieder ein RSG’ler am Start bei der 3-Städte Rallye dabei

Die ADAC 3 Städte Rallye ist ein Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM), zur Rallye Masters, zur Österreichischen Staatsmeisterschaft und heuer erstmals auch zur European Rally Trophy (ERT). Sie führte über 173 Kilometer und 13 Wertungsprüfungen in Bayern und Österreich.

Mehr als 15.000 Zuschauer verfolgten in den acht Fanzonen im Landkreis Freyung-Grafenau und im benachbarten Mühlviertel das Rallye-Spektakel. Mit Spektakuläre Strecken, massenweise Fans und packende Fights war dieses Event ein Highlight der Rally Szene.

Mit dabei das Team Ralf Pollich mit Beifahrerin Nena Feldl, welches im Renault Clio III RS in der Klasse NC/3  für die RSG Burghausen startete. Schon den Rallye-Sprint in Deggendorf bestritten die beiden als Team gemeinsam. „Nena ist super motiviert und das Zusammenspiel hat auf Anhieb sehr gut geklappt“, lobte Ralf Pollich damals seine Copilotin. Mit dieser Erfahrung und hoch motiviert startete das Duo Pollich / Feldl vom 14. bis 16.10. in der 3-Städte- Rallye, erfüllten sich einen Traum und kamen auf Platz 5 in Ihrer Klasse ins Ziel.

Bis zum letzten Lauf spannend

Unverschuldete Ausfälle haben im Motorsport dem RSG-Team Ertl am Lausitzring die Gesamtführung gekostet. Plan des Burghauser Rennteams Ertl war es auf dem 4534 Meter langen Lausitzring im fünften und vorletzten Saisonlauf zum Porsche-Sports-Cup die Führung in der Gesamtwertung zu verteidigen oder im Idealfall sogar auszubauen. Doch es kam alles anders.
Das Wochenende startete am Freitag wie üblich mit einem freien Testtag, um sich an die Strecke und die Rahmenbedingungen zu gewöhnen, ehe es dann am Samstag für die Teilnehmer der Porsche-Sprint-Challenge ernst wurde. Nach einem 1. Platz im freien Training und dem darauffolgenden Zeittraining sicherte sich der Burghauser Lukas Ertl die Pole Position für alle Durchgänge, und das gesteckt Ziel war in greifbarer Nähe. In der mit 20 Fahrzeugen am stärksten besetzten Klasse des Porsche-Cup war das eine beachtliche Leistung und schuf für den Motorsportler der RSG Burghausen die besten Voraussetzungen im Titelkampf.
Das erste Rennen verlief nahezu perfekt, Platz 1 in der Klasse 5c (Porsche 991 GT3 Cup ab Baujahr 2017) stand mit 15 Sekunden Vorsprung auf der Anzeige. Zum Schluss des Rennens konnte Ertl sogar fast noch an den deutlich PS stärkeren GT3 R von Peter Mamerow heranfahren, der in der Klasse 7f (Porsche 991 GT3 R gemäß Homologation) startete. In der Homologation wird der Rahmen abgesteckt, in dem Änderungen erlaubt oder verpflichtend sind. Sicherheitsausrüstung ist exakt einzuhalten.

Um 21.30 Uhr folgte ein weiteres Highlight, ein zusätzliches angesetztes Nachtrennen, das Ertl ebenfalls gewann und ihm zugleich auch Platz 1 in der Gesamtwertung sicherte.

Die Sichtverhältnisse waren für den führenden Burghauser nicht gerade optimal, da kein vorausfahrendes Fahrzeug die Strecke zusätzlich ausleuchtete und er ohne Zusatzscheinwerfer auf der Strecke war. Diese Tatsache kostete Ertl einen kleinen Fahrfehler, bei dem er gegen Mitte der Rennen kurz ins Kiesbett rutschte und beinahe die Führung verlor. Dieses Quäntchen Glück fehlte am darauffolgenden Renntag. Am Vormittag startete das letzte Rennen des Wochenendes. Nach einem guten Start in Führung liegend war Ertl schon in die erste Kurve eingebogen, als ein hinter ihm fahrender Konkurrent sich fatal mit seinem Bremspunkt verschätzte und den in Führung liegenden Porsche von Ertl regelrecht aus dem Rennen schoss. Die Beschädigungen am Fahrzeug waren danach so stark, dass das Rennen nicht mehr fortgesetzt werden konnte.
Ertl kommentierte das Geschehen so: „Das ist natürlich sehr frustrierend, nachdem ich schon in Oschersleben an erster Position von einem übermotivierten Mitstreiter vor der ersten Kurve aus dem Rennen geschoben wurde. Nun erneut ein unverschuldet frühes Rennende und somit keine Punkte. Die Rennleitung sollte einmal härtere Strafen aussprechen, um sowas in Zukunft zu vermeiden.“
Für seinen Bruder Maximilian lief das Sprintrennen erfolgreicher. Maximilian Ertl, der in einem älteren Porsche GT3 Cup der Klasse 5b (Porsche 991 GT3 Cup ab BJ 2013) ebenfalls im 20 Starter starken Pulk an den Start ging, belegte in seiner Klasse einmal den 2. Platz, und zweimal stand er ganz oben auf dem Podest.
Das Endurance-Rennen des Rennwochenendes am Lausitzring, das das Vater-Sohn-Gespann nach dem Sieg in Oschersleben voller Vorfreude und hoch motiviert startete, nahm ebenso ein frühes, rüdes Ende. Bereits in der zweiten Rennrunde war schon Schluss, und die geplante Titelverteidigung Geschichte.

Nach einem bereits geglückten und abgeschlossenen Überholmanöver fuhr das gerade überholte Fahrzeug in der darauffolgenden Kurve in das Heck von Maximilian Ertls Wagen, sodass das Fahrzeug sich drehte und quer auf der Strecke zum Stehen kam. Ein direkt folgendes Fahrzeug hatte keine Chance mehr auszuweichen und kollidierte mit dem unverschuldet aus dem Rennen gekickten Wagen der Ertls. Hierbei wurde der GT3 so stark beschädigt, dass er vorzeitig abgestellt werden musste.
In der Meisterschaft liegt das Team trotz des unglücklichen Rennverlaufs aber dennoch auf einer aussichtsreichen 2. Position für das Saisonfinale am Hockenheimring am 8. Oktober. In der Sprint- wie auch in der Endurance-Challenge können sich die drei Burghauser vom RSG-Team Ertl noch den Titel sichern.

Porsche Sports Cup Deutschland – 5. Lauf Lausitzring 2021 – Foto: Gruppe C Photography

 

Der Berg ruft!

Vier RSGler beim Bergslalom in Außernbrünst und einer beim Bergslalom Schlössl am Start

Bei fast schon sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein pur standen am  Sonntag den 05.09.2021 bei der RSG alle Zeichen auf Bergrennen.

Christian Rogger und Peter Böcklbauer waren mit ihrem Polo, Ralf und Bea Pollich mit dem Corsa beim Bergslalom  des MSC Röhrnbach in Außernbrünst  am Start.  Christian beschrieb das Rennen mit folgenden Worten: „Es war wie immer eine tolle Strecke aber leider verwehrten uns zu viele Pylonenfehler bessere Platzierungen. Trotzdem sprang Platz 7 für mich und Platz 9 für Peter heraus.

Auch Bea und Ralf Pollich stellten sich, im für Schotter Rallye’s optimierten Opel Corsa, der stark besetzten Klasse F8 dieser Veranstaltung und belegten dabei die Plätze 20 für Ralf und 26 für Bea. Ralf formulierte das Ergebnis so: „Der kleine Corsa kann immer noch Slalom, als de facto G Auto in der Klasse F8“!

Ralf Brandl Startet zeitgleich mit seinem Mitsubishi EVO beim diesjährige Bergslalom in Schlössl. Dabei bekamen die Zuseher entlang der Strecke Bergrennsport der Extraklasse geboten. Auch organisatorisch lieferte der MSC Schlössl wieder eine Veranstaltung der Superlative ab. So konnte auch der „Schlössl Hillclimbchampion“ bereits vor 17.00 Uhr gekürt werden.

Für unseren RSG’ler, Ralf Brandl, der mit unterlegener Straßenbereifung an den Start ging, sprang hier einen hervorragenden 7. Platz in seiner Klasse heraus.